Tag 4: Dienstag, 22.07.2008

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Denkmal_-Lars_L_Ese_dy[19]
Balestrand_Kuesterkolonie_1[37]
Kviknes-Hotel_1[28]
Kviknes-Hotel_2[40]
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Am 22.07.2008 ging es morgens Richtung Balestrand, ein relativ bekannter Ferienort in der Region, der Ende des 19. Jahrhunderts Popularität bei Deutschen und Engländern erlangte. Auch Kaiser Wilhelm II bereiste mit seiner Yacht “Hohenzollern” von 1889 bis 1914 jahrelang jeden Sommer den kleinen Ort.

Von Hella aus ging es zuerst einmal mit einer Fähre hinüber zum Fähranleger in Dragsvik. Von dort folgte man dann der Rv13 bis zum Anschluss an die Rv55 in Richtung Balestrand. Bei der Fahrt fährt muss man fast den kompletten Esefjord, um den Ort Balestrand zu erreichen. Glücklicherweise war schnell ein Parkplatz gefunden, sodass es direkt in Richtung des Ortskerns gehen konnte. Zuerst liefen wir in Richtung “St. Olaf’s Church”, die englische Kirche, welche mit ihrem Baustil an die norwegischen Stabkirchen erinnern soll.

Der Weg zum Kvikne’s Hotel, in welchem auch Kaiser Wilhelm II eingekehrt sein soll, führt uns an einem Denkmal am Wegesrand vorbei, dass die Einwohner für Lars L. Ese d.y. errichtet haben. Er war der einzige, der viermal Schützenkönig geworden ist. Nun aber ließ sich bereits das Hotel erkennen, wobei man allerdings den Anbau, der hinter dem “alten” Teil des Hotels neu errichtet worden ist, als etwas störend empfindet. Es treffen zwei Stile aufeinander, die nicht unbedingt zueinander passen. Wir beschlossen, uns zuerst die Parkanlage des Hotels anzuschauen, die durchaus sehenswert ist. U.a. hat man hier im Angedenken an die ehemalige Künstlerkolonie (1837-1937), unter ihnen Hans Dahl, den Wilhelm II stets besuchte, in der Parkanlage  einen Rahmen aufgestellt, der einem das für die Künstler inspirierende Motiv der Landschaft erkennen lassen soll.

Zu unserem Überraschen hatten wir uns genau für den richtigen Tag entschieden, um nach Balestrand zu fahren. Vom Fjord aus fuhr die MS Deutschland, den meisten wohl besser als “Das Traumschiff” aus der gleichnamigen ZDF-Serie bekannt, in Richtung Balestrand. Nach einigen Minuten waren die Anker geworfen und die ersten Seereisenden konnten mit kleinen Beibooten in Richtung Anleger fahren, um den Ort zu erkunden.

Wir entschlossen uns, das Hotel nun auch noch ein wenig von innen anzuschauen. Das Innere ist bewusst in traditionellem Stil gehalten und die Wände sind mit zahlreichen Fotos und Bildern aus vergangenen Tagen dekoriert. Nachdem wir das Hotel wieder verlassen hatten, machten wir uns langsam auf den Rückweg zum Auto, vorbei an dem kleinen Souvenirlädchen “Souvenir & Sweaters”, das von zwei deutschen Damen betrieben wird.

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