Atlantikstraße (Atlanterhavsveien)

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Atlanterhavsveien, die Atlantikstraße
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Die Atlantikstraße (Atlanterhavsveien), ein Abschnitt der Rv64 zwischen Molde und Kristiansund, gehört ohne Zweifel zu den interessantesten Straßen in Norwegen und lohnt auf jeden Fall einen Besuch.

Geschichte

Ursprünglich war die Verbindung über die Inselkette im Atlantik zwischen Averøy und dem Festland als Eisenbahnverbindung geplant. Entsprechende Planungen gehen bis ins Jahr 1909 zurück. Doch als das Automobil immer mehr an Bedeutung gewann, gab es kein großes Interesse mehr an einer Eisenbahnverbindung, sodass das Vorhaben im Jahr 1935 ad Acta gelegt wurde.

Erst in den 1970er-Jahren griff man die ursprüngliche Idee wieder auf, allerdings sollte es dieses Mal eine Straße für den Auto-Verkehr sein. So begannen die Bauarbeiten am 01. August 1983, bis zur Eröffnung am 07. Juli 1989. Die Route, deren Bau 122 Millionen norwegische Kronen gekostet hatte, ersetzte damit eine bisherige Fährverbindung. Um die Kosten der Straße zu finanzieren, war die Strecke bis 1999 mautpflichtig, was 25% der Kosten deckte. Die restlichen 75% teilten sich in Gelder aus dem Staatshaushalt (50%) und anderen öffentlichen Mitteln (25%).

Atlanterhavsveien, die Atlantikstraße
Atlanterhavsveien, die Atlantikstraße
Atlanterhavsveien, die Atlantikstraße

Auszeichnungen

Im September 2005 kürte man die Atlantikstraße zum “norwegischen Bauwerk des Jahrhunderts”; Laut “The Guardian” gehört sie zu den “besten Autostrecken der Welt”.

Aktuell wirbt ein italienischer Autohersteller mit einem seiner Autos auf der Atlantikstraße, was ihr wohl zusätzliche Publicity verschaffen dürfte.

Technische Daten

Die Atlantikstraße hat eine Gesamtlänge von knapp 8,3 Kilometern bei einer Straßenbreite von 6,5 Metern. Insgesamt passiert man acht Brücken, die größte Steigung dabei beträgt 8%. Am spektakulärsten ist dabei wohl die Storseisund-Brücke mit einer Höhe von 23 Metern.

Sonstiges

Besonders interessant soll ein Besuch im Herbst sein: Laut dem Tourismusverbandes von Molde & Romsdal kommen gerade in dieser Jahreszeit viele Besucher, um die wütenden Stürme zu erleben, welche gegen die Brücken knallen.

Leider war bei unserem Besuch trotz Sommer auch eher herbstliches Wetter, etwaige Wellen, die über die Brücken schlugen, blieben aber aus.

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