Lofoten – Tipps für eine Reise auf die Inselgruppe in Nord-Norwegen

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Lofoten - Tipps für die Reise auf die Inselgruppe in Nord-Norwegen
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Für viele Norwegen-Enthusiasten bieten sie mitunter die schönsten Landschaften, die Nord-Norwegen aufweist. Und für viele Norwegen-Träumer sind sie das erklärte Sehnsuchtsziel, das noch es zu erkunden gilt: Die Lofoten-Inseln. Vor der Küste Nord-Norwegens liegt die sagenumwobene Inselkette, welche vor allem durch schroffe Felsformationen, steil ins Meer fallende Berge, schmale Fjorde und zerklüftete Landschaften hervorsticht. Aber auch die roten Fischerhütten (genannt Rorbuer)  in den verschlafenen Fischerdörfchen mit ihren vielen Trockengestellen aus Holz, auf welchen der gefangene Stockfisch trocknet, stehen für die rund 80 Inseln im Europäischen Nordmeer.

Doch wie kommst Du nun auf die Lofoten Inseln? Wie sieht es mit Verpflegung und Übernachtung aus? Was solltest Du unbedingt wissen und/oder gesehen haben? In diesem Beitrag wollen wir Dir die passenden Antworten basierend auf unseren Besuchen 2011 und 2013 liefern.

Wo liegt die Lofoten Inselgruppe?

Die Lofoten Inseln liegen rund 100 bis 300 Kilometer nördlich des Polarkreises und südlich der Inselgruppe Vesterålen, welche bereits im Norden Austvågøys beginnt. Mit seiner Hauptstadt Svolvær und einer Gesamtfläche von 1227 km² wird Lofoten administrativ der Provinz Nordland zugeordnet. Die größten Inseln wie Austvågøya, Gimsøya, Vestvågøya, Flakstadøya oder Moskenesøya sind über Brücken oder Tunnel verbunden, sodass Du von der nördlichen bis zur südlichen Spitze auf einer Strecke von etwa 150 Kilometern keine zusätzliche Fähre mehr benötigst. Diese benötigst Du jedoch immer noch, wenn Du auf die südlich gelegenen Inseln Værøy und Røst bzw. im Nordosten nach Skrova, Lille Molla oder Store Molla reisen möchtest.

Die Inselgruppe wird durch den Vestfjord vom Festland getrennt. Vor dem Lofast genannten Streckenabschnitt der E10, über welche man per PKW bequem auf die Lofoten gelangen kann, war die Überquerung nicht selten problematisch. Spontane Stürme über dem Vestfjord sorgten immer wieder für Probleme und erschwerten die Überfahrt sehr oft. Auch dies ist ein Grund, warum die Inseln insgesamt (noch) recht dünn besiedelt sind.

Dennoch war sie bereits den Wikingern im 11. Jahrhundert insbesondere aufgrund der reichen Fischbestände und dem damit verbundenen Lofotfischfang bekannt. Jedes Jahr zieht der Hochseekabeljau vom nördlichen Eismeer und der Barentsee in den Vestfjord – und dieser wiederum lockt bereits in den letzten beiden Jahrhunderten viele Fischer an. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren hier mehr als 30.000 Lofotfischer zugange, die im Rekordjahr 1930 bis zu 140.000 Tonnen Kabeljau aus dem Meer holten. Während dieser Zeit lebten die Fischer in den kleinen roten Holzhütten (Rorbuer), die heute so berühmt und begehrte Fotomotove sind.

Welches ist die beste Reisezeit für einen Besuch?

Die Frage nach der besten Reisezeit oder Jahreszeit für einen Besuch auf dem Inselarchipel kann nicht eindeutig beantwortet werden. Die Antwort hängt davon ab, was Du sehen und unternehmen möchtest.

Lofoten im Sommer

Du wolltest schon immer mal die Mitternachtssonne sehen? Erleben, wie es fast 24 Stunden lang hell ist und Du auch noch um zwei Uhr nachts bei „Tageslicht“ an einem der schönen Strände spazieren gehen kannst? Dann ist der Sommer die perfekte Reisezeit für Dich. Aber auch Ende Juli und der August bieten sich vor allem dann an, wenn Du Wandern gehen willst oder sonstige Outdoor-Aktivitäten unternehmen möchtest.

Wann kann man die Mitternachtssonne sehen? Die Mitternachtssonne kann für gewöhnlich zwischen Ende Mai und Mitte Juli erlebt werden.

Lofoten im Winter

Du willst Polarlichter bzw. Nordlichter (Aurora borealis) sehen? Dann musst Du im Herbst oder Winter auf die Inseln reisen, denn dieses spektakuläre Schauspiel am Himmel kannst Du nur in der Zeit von Ende September bis Märzbeobachten. Im Kontrast zur Mitternachtssonne im Sommer, kannst Du im Winter im Zeitraum von Anfang Dezember bis in den Januar hinein die Polarnacht erleben. In der Zeit um die Wintersonnenwende am 21./22. Dezember geht die Sonne (meist) nicht auf und es wird den gesamten Tag über nicht hell.

Wir selbst waren bis dato nur im Sommer auf der Inselgruppe. Dies wird sich 2018 allerdings ändern. Dann sind wir das erste Mal im Herz dort und hoffen natürlich darauf, auch Nordlichter sehen zu können.

Klima im Allgemeinen

Dank der nördlichen Ausläufer des Golfstroms herrscht auf dem Inselarchipel auch im Winter ein verhältnismäßig mildes Klima. Im Winter liegen die Durchschnittstemperatur im Schnitt um die 0°C. Die Sommermonate liegen nominal im Schnitt bei 13°C. Dies hört sich erstmal recht wenig an. Trotzdem gibt es durchaus auch öfters mal Tage, an denen das Thermometer auf 25°C oder sogar 30°C hochklettert (im Sommer 2011 hatten wir sogar Temperaturen von 38°C!). Aus eigener Erfahrung können wir zudem sagen, dass sich die verhältnismäßig kühlen Temperaturen aber oft auch viel wärmer anfühlen. Genau das hatten wir nämlich 2011.

Gerade bei Wanderungen solltest Du darüber hinaus immer für Wetterumschwünge gewappnet sein. Es kann auch im Sommer immer wieder regnen oder etwas stürmischer sein und im nächsten Moment scheint wieder die Sonne. Aus diesem Grund solltest Du dir bei Deinen Touren immer die wichtigen Bergregeln vor Augen führen.

Bestes Wetter im Sommer 2013 in Napp auf den Lofoten

Wie viele Tage sollte man für eine Lofoten Tour einplanen?

Auf direktem Weg kannst Du das Inselarchipel von der nördlichen Spitze auf der Insel Austvågøy bis südlich nach Moskenes in gerade mal drei Stunden durchqueren. Die Strecke umfasst etwas mehr als 150 Kilometer. Doch das würde selbstverständlich der Faszination Lofoten nicht mal im Ansatz gerecht. Es gibt so viel zu sehen, so viele atemberaubende Landschaften, so viele Wandermöglichkeiten oder nur Genießer-Momente in der vielen kleinen Fischerörtchen. Gleich hinter der nächsten Kurve lauert ein weiteres Wow-Erlebnis. Selbst wenn Du auf der Strecke nur aus dem Auto hopsen und ein paar Fotos knipsen willst. Du musst Zeit mitbringen, am besten viel Zeit.

Unsere Empfehlung: Plane für die Lofoten mindestens eine Woche ein, lieber etwas mehr. Wenn Du mehre Tagestouren unternehmen willst, um z. B. auf den Reinebringen, Glomtinden oder Himmeltinden, sind 14 Tage durchaus empfehlenswert. Wir haben die Lofoten bisher zweimal besucht. 2011 haben wir dort zwei Wochen verbracht, 2013 eine Woche – und wir haben längst noch nicht alles gesehen oder entdeckt. Viele gesteckte Ziele haben wir erreicht, aber mancher Berg, manche Wanderung ist bisher noch „unerledigt“ geblieben. Du siehst, es gibt viel zu entdecken und Du kannst dort viel Zeit verbringen, wenn Du das möchtest. Eins ist sicher, langweilig wird es Dir dort ganz sicher nicht. Zu verschieden und reizvoll sind die Landschaften.

Übernachtungsmöglichen und Unterkünfte

Grundsätzlich ist unsere favorisierte Variante, sich als Ausgangsbasis ein Ferienhaus zu suchen. Von dort aus starten wir dann immer unsere Tagestouren. So auch bei unseren Reisen auf die Lofoten. 2011 hatten wir ein Ferienhaus in der Nähe von Svolvær auf der Insel Austvågøy. 2013 hatten wir eines, das sich sehr zentral auf der Insel Flakstadøy befand. Die Möglichkeiten, ein Ferienhaus zu finden, reichen von den klassischen Anbietern wie Novasol oder Dancenter, über lokale Anbieter und Direktvermieter bspw. via AirBnB.

Anstatt durchgängig eine Ausgangsbasis zu haben, kannst Du auch mehrere Unterkünfte wie Apartments für ein oder zwei Nächte buchen. Wobei dies eher bei Direktvermietung als über die klassischen Anbieter realisierbar erscheint. Weiterhin bieten sich ergänzend auch Hotels* an. Ergänzend insofern, da es nicht so viele Unterkünfte dieser Art auf dem Inselarchipel gibt.

Wenn Du eher ein Fan von Camping bist oder lieber mit Deinem Wohnmobil reist, ist auch dies eine denkbare Alternative. Es gibt diverse Stellplätze oder Campingplätze, an denen Du Dich niederlassen kannst. Tipps können wir hierzu als Nicht-Camper allerdings keine geben, außer dass Du dank des Jedermannsrecht recht viele Freiheiten genießen darfst.

Blick auf das Örtchen Reine mit den typischen roten Holzhäuschen (Rorbuer). Diese können teilweise angemietet werden.

Wie auf die Lofoten Inseln reisen? Lieber per Flugzeug oder doch mit dem Auto?

Wie gelangt man nun am besten auf die Lofoten-Inseln? Auch hier stehen Dir grundsätzlich erstmal verschiedene Alternativen zur Verfügung, die von Deinen Präferenzen abhängen. Weitere (allgemeine) Informationen zum Thema findest Du in unserem Beitrag Anreise nach Norwegen.

Anreise per Auto oder Wohnmobil

Die erste und längere Alternative ist die Anreise mit dem eigenen PKW, Wohnmobil oder Motorrad. Wahlweise kann die Route dabei zusätzlich die Fahrt mit einer Fähre umfassen (von Dänemark nach Norwegen oder von Deutschland/Dänemark nach Schweden).

Die direkte Route vom Süden Norwegens führt über Norwegens wichtige Nord-Süd-Verbindung, die Europastraße 6 (E6) bis hinauf nach Bodø, von wo aus Du mit einer Fähre in gut 3,5 Stunden nach Moskenes auf die Lofoten übersetzen kannst. Den aktuellen Fahrplan findest Du auf der Seite des Fährunternehmens Torghatten Nord. Eine Preisliste findest Du dort ebenfalls. Derzeit kostet ein PKW bis 6 Meter rund 80 Euro, pro Erwachsenen fallen weitere 22 Euro an (Stand Sommer 2018). Möchtest Du auf eine Fähre verzichten, z. B. weil Du stressfrei und unabhängig vom Fährplan anreisen willst, dann  folgst Du der E6 weiter bis hinauf in die Hafenstadt Narvik. Dort biegst Du dann auf die E10 ab, um von Norden über die 2007 eröffnete Lofast auf die Lofoten Inseln zu gelangen.

Eine alternative und durchaus schnellere Variante führt via Schweden, in dem Du die Schwedisch-Lappland-Route wählst. Bei dieser Route setzt Du wahlweise von Deutschland oder Dänemark mit einer Fähre nach Schweden über oder überquerst die Öresundbrücke. Via Stockholm folgst Du der Europastraße 4 bis nach Luleå in Nordschweden. Dort folgst Du dann der E10 bis hoch nach Kiruna und fährst von Dort über die schwedisch-norwegische Grenze in Richtung Narvik.

Überquerung des Polarzirkels auf der Schwedisch-Lappland-Route

Wir sind beide Alternative bereits gefahren. Aufgrund der häufigen Baustellen auf der E6 und längeren „Geradeaus“-Abschnitten in Schweden, ist aus unserer Sicht die zweite Variante zu präferieren, wenn Du möglichst schnell mit dem eigenen Fahrzeug ankommen möchtest. Außerdem ist die Route über Schwedisch-Lappland schon ein Erlebnis für sich.

Bedenke, die Anreise mit dem eigenen PKW ist nicht an einem Tag machbar, selbst bei Fahrerwechsel dürfte es schwierig werden. Plane für die Route lieber zwei bis drei Tage ein. Des Weiteren solltest Du neben möglichen Fährkosten auch zusätzliche Kosten für Mautgebühren einplanen. Die Mautstationen können grundsätzlich ohne Anzuhalten passiert werden, da die Nummernschilder fotografiert werden und Du später eine Rechnung per Post zugestellt bekommst. Ggf. kann es sich vor Reiseantritt lohnen, einen AutoPASS abzuschließen, mit welchem man oft 10 bis 20% Rabatt erhält. Näheres zu den Rabattsätzen findest Du auf der Webseite des Anbieters.

Auf den Lofoten selbst sind die Straßenverhältnisse auf den Hauptstraßen durchweg gut. Je weiter südlich Du in Richtung Å gelangst, werden die Straßen jedoch zunehmend schmaler. Dies gilt im Übrigen auch für die meisten Nebenstraßen und Wege, die nicht selten auch aus Schotterpisten bestehen. Oft verfügen die Straßen in Norwegen über Ausweichbuchten. Kommt Dir jemand entgegen, müsst ihr Euch manchmal per Blickkontakt einigen, wer denn nun zurücksetzen muss.

Tanken auf den Lofoten: Hier gilt die immer geltende Empfehlung – Tanke, wenn es sich etwa in größeren Ortschaften anbietet. Teilweise liegen Tankstellen recht weiter auseinander und sind nicht in jedem Ort zu finden. „Auf Reserve“ fahren sollte also möglichst vermieden werden, insbesondere im Winter. Größere Tankstellen sind in der nachfolgenden Google Maps markiert.

Anreise per Flugzeug

Lange Autofahrten sind nicht Dein Ding und Du möchtest so schnell wie möglich am Reiseziel ankommen? Dann solltest Du als Anreiseart lieber fliegen.

Welcher Flughafen ist empfehlenswert? Zwar verfügen die Lofoten-Inseln etwa in Svolvær selbst über einen Flughafen, aufgrund möglicher Umstiege und Wartezeiten ist aber eher Narvik oder auch Tromsø  als Zielflughafen empfehlenswert. Alternativ schwören manche Reisende auch auf den Flug nach Kiruna, weil Mietwagen in Schweden teilweise um einiges günstiger sind. Allerdings solltest Du hier aber erstens immer genauestens die Vertragsunterlagen des Mietwagen-Anbieters prüfen. Nicht immer ist ein Grenzübertritt erlaubt. Zweitens kann die Ersparnis beim Mietwagen durch Mehrkosten beim Flug aufgehoben werden. Hinzu kommt zusätzliche Fahrzeit von zwei bis drei Stunden von Kiruna bis nach Narvik.

Wie kann man sich vor Ortverständigen? Englisch oder Deutsch?

Die Einheimischen, auch Lofotinger genannt, sprechen fast alle sehr gutes Englisch. Dies gilt übrigens für fast alle Norweger. Begründet liegt dies mitunter wohl an Filmen und Serien, so zumindest die Erzählungen. Im Gegensatz zu dem Usus in Deutschland, jeden Film oder Episode einer Serie zu synchronisieren, gibt es in Norwegen oft nur Untertitel. Zwangsweise oder automatisch lernen die Norweger daher schon von Kindesbeinen an Englisch.

Mit Englisch kommst Du also sehr gut weiter. Manchmal findest Du aber auch Einheimische, die Deutsch verstehen oder sprechen. Auch das haben wir schon erlebt. Als freundliche Geste versucht man selbst dann natürlich ein paar Wörter norwegisch zu sprechen. Ein anfängliches „Hei“ (Hallo), „Takk“ (Danke) oder „Ha det“ (Tschüß) oder „Jeg heiter…“ (Ich heiße…) klappen sicherlich 🙂

Wie teuer ist ein Besuch auf den Lofoten Inseln?

Wenn Du nicht das erste Mal nach Norwegen reist, weißt Du bereits, dass es nicht unbedingt günstig dort ist. Aufgrund der unterschiedlichen Steuersysteme erscheinen vor allem uns Deutschen die Preise für Lebensmittel sehr teuer.

Neben den bereits oben genannten Kosten für die Anreise und Unterkunft (Flug, Mietwagen, Benzin, Ferienhaus etc.) summieren sich zusätzliche Ausgaben für die Verpflegung während Deines Aufenthaltes. Lebensmittel sind in Norwegen nicht günstig und auf den Lofoten Inseln aufgrund ihrer Lage auch noch etwas teuer als in anderen Teilen des Landes.

Supermärkte und kleinere Tante-Emma-Läden findest Du einige auf dem Inselarchipel. Aus Kostensicht empfehlen wir in Norwegen grundsätzlich einen Einkauf bei der Kette REMA1000 (blaues Logo) oder bei KIWI (grünes Logo). Alternativ gibt es noch die Coop Extra Märkte (rotes Logo auf gelben Grund; früher Rimi). Art und Warenauswahl sind hierzulande etwa mit Aldi oder Lidl vergleichbar, vielfach findest Du Eigenmarken. Nicht selten liegen diese Supermärkte etwas außerhalb der Innenstadt, teilweise sogar in angrenzenden Gewerbe- und Hafengebieten. Deutlich teurer als die zuvor genannten Ketten sind Coop Mega oder Eurospar, genauso wie die oft in kleineren Orten anzutreffenden Joker-Märkte (z. B. in Henningsvær). Eine Übersicht der günstigeren Märkte findest haben wir Dir in der nachfolgenden Google Maps Karte zusammengestellt:

Als kleine Entschädigung für die hohen Preise dürften manchen Erstreisenden die langen Öffnungszeiten überraschen, die keinesfalls mit denen in Deutschland zu vergleichen sind. In Norwegen haben die Supermärkte unterwöchig oft bis 23 Uhr, samstags bis 20 Uhr geöffnet. Einige Ketten wie Spar oder Joker haben sogar sonntags geöffnet.

Unser Empfehlung bezüglich Verpflegung: Kauft wann immer es geht (und schmeckt) nationale Marken bzw. Eigenmarken. Ausländische Marken werden teilweise mit Strafzöllen belegt und sind deshalb entsprechend teurer. Bei der Anreise mit dem eigenen PKW bietet es sich ggf. darüber hinaus auch an, Verpflegung von zu Hause mit zu bringen wie bspw. Konservendosen mit Erbensuppe, Gulaschsuppe oder was Euch sonst so schmeckt. Wir haben hier auch immer „gemischt“ und eigene Lebensmittel mitgebracht (Einfuhrbestimmungen beachten) und alles weitere in den oben genannten Supermärkten eingekauft.

In Hinblick auf das Thema Bezahlung sind neben Bargeld Kreditkarten in Norwegen sehr verbreitet. Mit der Kreditkarte (schau hier für unsere Kreditkarten-Empfehlung) kannst Du vom Kiosk-Kauf bis zur Fährüberfahrt fast alles bezahlen. Wenn Du Bargeld bevorzugst, so findest Du in allen Städten und größeren Orten Geldautomaten, an denen Geld abgehoben werden kann.

Highlights und Sehenswürdigkeiten für Deinen Lofoten Urlaub

Die Lofoten Inselgruppe, ach, es gibt einfach so viel zu sehen. Sei es das Örtchen Reine (DAS Postkarten-Motiv) oder eine Wanderung auf den Reinebringen. Genauso lohnen sich Besuche in Orten wie Svolvær, Kabelvåg oder Leknes, aber auch eine Überfahrt nach Skrova. Oder Du kannst einen Sonnenuntergang an wunderschönen Stränden wie Myrlandstranda, Haukland Beach, Kvalvika Beach oder Uttakleiv Beach erleben. Ein schönes Highlight war auch die Aussicht mit Blick auf den Himmeltindan bei Mærvoll.

Einige unserer Highlights mit eigenem Beitrag:

Blick vom Reinebringen

Solltest Du einen Roadtrip mit eigenem Fahrzeug oder Mietwagen planen, könnte die so genannte Kaiserroute etwas für Dich sein. Bereits der deutsche Kaiser Wilhelm II. war von der Inselkette so begeistert, dass er mehrfach hierher kam. Zu Ehren dieses großen Norwegenfreundes (siehe dazu auch die Beiträge über Balestrand und Ålesund) gibt es auf den Lofoten die so genannte Kaiserroute zwischen Svolvær und Digermulen. Die Strecke widmet sich zwar eher dem nördlichen Teil der Lofoten, umfasst aber mehrere Stationen und kann bequem mit dem Auto abgefahren werden.

Weitere Streckenempfehlungen etwa mit dem Fahrrad findest Du auch in dem offiziellen Reiseführer (2018).

Fazit: Sind die Lofoten Inseln wirklich so großartig? Lohnt sich ein Besuch?

Kurz und knapp: Ja, eindeutig ja! Die Lofoten Inseln sind ein wirklicher Traum und nicht ohne Grund ein Sehnsuchtsziel vieler, die nach Norwegen reisen wollen. Warum? Weil die Lofoten Insel-Gruppe Norwegen im Kleinformat bietet. Egal, ob Du auf Suche nach weißen Sandstränden, hohen Bergen mit schneebedeckten Gipfeln, zerklüftete Landschaften, schmalen Fjorden, Wasserfällen oder den berühmten roten Holzhütten (Rorbu) bist – hier wirst Du garantiert fündig. Ein wahres Paradies an Vielfältigkeit für Natur-Liebhaber, Outdoor-Enthusiasten oder Fotografen.

Blick auf den Himmeltindan bei Mærvoll

Sie bieten vor allem auch eines: Ruhe und Gelassenheit. Trotz dass sich die Region immer größerer Beliebtheit erfreut, geht es gemächlicher zu und Du kannst wunderbar entschleunigen. Andererseits verfällst Du aber schon fast in positiven Stress, den es gibt viel mehr zu sehen, als innerhalb einiger Tagen zu schaffen ist.

An jeder Ecke gibt es etwas neues, Faszinierendes zu sehen. Wir konnten bei unseren beiden Besuchen 2011 und 2013 viele spannende Eindrücke sammeln. Sicherlich waren wir nicht das letzte Mal dort und freuen uns schon auf einen möglichen erneuten Besuch in der Zukunft…

Warst Du schon auf den Lofoten-Inseln oder planst Du eine Reise dorthin? Was waren Deine Highlights oder was willst Du Dir gerne anschauen? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar mit Deinen Erfahrungen, Anregungen oder Tipps.

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