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    Reisebericht 2009: Møre og Romsdal

    Vom 17. Juli bis 02. August 2009 führte unser Norwegen-Urlaub 2009 in die Fylke Møre og Romsdal mit Ausgangspunkt im Örtchen Hundeidvik bei Sykkylven.

    Die Anreise

    Die Color Line Magic im Kieler Hafen
    Die Color Line Magic im Kieler Hafen

    Am 17. Juli begann unser Sommerurlaub wieder in Richtung Norwegen. Diesmal sollte es in die Nähe von Ålesund gehen. Gegen 05.30 fuhren wir morgens los und kamen gegen 10.00 Uhr im Abfahrtshafen in Kiel an. Zum ersten Mal starten wir mit der Fähre nicht wie sonst von Dänemark, sondern von Deutschland aus. Bis kurz vor der Abfahrt war es noch trocken und die Luft drückend schwül gewesen. Doch wir hatten es schon irgendwie im Gefühl gehabt, dass das Wetter nicht trocken bleiben sollte, vielmehr sah es bereits nach Regen aus. Und so bestätigte es sich dann auch: Wir waren noch nicht einmal mit der Color Line Magic aus dem Hafen ausgelaufen, da fing es bereits an zu regnen.

    Alle Passagiere, die sich zuvor schon einen Stuhl oder eine Liege auf dem Sonnendeck „gesichert“ hatten, begaben sich ziemlich schnell wieder ins Schiffsinnere. Viele in die Shoppingmeile, in eine der vielen Lokalitäten, in das Cafè auf Deck 15 oder direkt auf ihre Kabinen. Wir verweilten bei einem Kaffee auf Deck 15, um uns die Hafenausfahrt trotz schlechtem Wetter anzuschauen, bevor auch wir unsere Kabine aufsuchten und zwischenzeitlich bei Regen und Wind entweder auf Deck 7 oder Deck 13 nach draußen zu gehen, um frische Luft zu schnappen. Glücklicherweise hatten wir eine Außenkabine, so dass wir auch von der Kabine aus aufs Meer schauen konnten.

    Wir empfanden die Color Line Magic nicht als so spektakulär, wie man es erwartet und an verschiedenen Stellen gelesen oder gehört hatte. Es gab zwar einiges an Bordprogrammen wie Theatervorführungen oder ein Schwimmbad, aber subjektiv empfunden war es wie auf den anderen Fähren wie z. B. der Color Line Prinzesse Ragnhild auch, nur mit mehr Lokalitäten.

    Am Morgen des 18. Juli 2009 lockerte der Himmel etwas auf, die Wolken verzogen sich und die Sonne kam zum Vorschein. Dennoch blieb es an Deck ziemlich windig. Nachdem wir uns noch ein paar Stunden auf Deck aufhielten, liefen wir gegen 10.00 Uhr in dem Hafen von Oslo ein. Eine Bord-Durchsage teilte mit, dass die Passagiere sich nun aufs Autodeck begeben könnten. Wie schon so oft konnte man nicht verstehen, warum einige Fahrgäste meinten, schon ihre Motoren zu starten. Das Schiff hatte noch nicht einmal angelegt, geschweige denn, dass die davor stehenden Autos schon losgefahren wären.

    In Richtung Stranda
    In Richtung Stranda

    Nachdem wir dann endlich den Hafen verlassen hatten, fuhren wir auf die E18 in Richtung Trondheim und dann auf die E6 bis nach Otta, von wo aus wir über die Rv15 in Richtung Lom fuhren, wo wir auch schon letztes Jahr die Stabkirche auf unserer Tour über den Sognefjellveien besucht hatten. In Lom angekommen, machten wir zunächst eine Kaffeepause in einem kleinen gemütlichen Cafè. Da das Wetter noch immer gut war und die Sonne schien, saßen wir draußen auf der Terrasse, um das herrliche Wetter zu genießen, bevor wir die Fahrt über die Rv15 in Richtung Stryn über das Hochgebirge fortsetzten und letztendlich in unserem Zielort Hundeidvik, wenige Kilometer von Ålesund entfernt, ankamen.

    Nachdem unser Vermieter uns begrüßt und das Ferienhaus gezeigt hatte, konnten wir noch einen ruhigen Abend auf der Veranda genießen, bevor es dann gegen 22.30 Uhr leider zu regnen anfing.