Reisebericht 2008: Sogn og Fjordane

Sognefjellsvegen (Rv55)

Vom 19.07. bis 02.08.2008 galt unser Urlaub der Urkundung der Fylke Sogn og Fjordane mit dem Ausgangspunkt in dem Örtchen Nornes, welches an einem Seitenarm des Sognefjords liegt.

Tag 1: 19.07.2008

In den frühen Morgenstunden starteten wir unsere Fahrt gen Norden in den Hafen von Hirtshals in Dänemark. Von dort aus ging es gegen Mittag mit der neuen SuperSpeed II der Fährlinie ColorLine nach Norwegen. Nach einer rund vier stündigen Fahrt erreichten wir gegen 16:45 Uhr den Zielhafen in Larvik. Da das Wetter bei der Überfahrt leider schlecht war und es regnete, ließen sich keinerlei Fotos machen.

Nachdem wir von der Fähre waren und den Hafen verlassen hatten, fuhren wir über die Rv40 in Richtung Kongsberg, die Rv7/Rv35 in Richtung Gol und von dort aus die Rv52 Richtung Hemsedal, die u.a. durch Mørkedalen über Berge und einige Haarnadelkurven führt. Die Straße endete in einem Anschluss an die E16, von wo aus es vorbei an Borgund in Richtung Lærdal und später über die Rv5 an den Fähranleger in Fodnes hinüber nach Mannheller ging (Auto/Fahrer: 103 NOK, Erw.: 35 NOK). Anschließend führte der Weg weiter durch Kaupanger und Sogndal in das 11 Kilometer entfernte Örtchen Nornes. Um ca. 00:20 Uhr angekommen, fielen wir müde in unsere Betten.

Tag 2: Sonntag, 20.07.2008

An unserem 1. Tag in Nornes ruhten wir uns erstmal ein wenig von der langen Reise aus und erkundeten ein wenig die umliegende Gegend, die sehr idyllisch von Bergen umgeben direkt an einem Seitenarm des Sognefjords lag. Auch schneebedeckte Berge ließen sich vom Ferienhaus aus gut erkennen.

Tag 3: Montag, 21.07.2008

Unser erster Ausflug führte uns bei wunderschönem Wetter zu unserer ersten Zwischenstation, der Kaupanger-Stabkirche. Diese Stabkirche ist die größte des Landes und auf 22 Pfählen/Stäben erbaut worden.

Von dort aus ging es über die Rv55 zum Fähranleger in Solvorn hinüber nach Ornes, von wo aus wir zu der ältesten Stabkirche Norwegens, der Urnes-Stabkirche, gelangten. Diese Stabkirche wurde im Lauf der Zeit dreimal an der selben Stelle erbaut und im Jahre 1979 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. In der Nähe gibt es das kleine Lädchen und Cafè Urnes Gard, dass allerlei Sorten von Beeren und einiges mehr anbietet. Die Himbeeren sind ein Tipp, denn sie schmecken einfach phantastisch.

Anschließend folgten wir der Fv331, um zum Feigefossen/Feigumfossen zu gelangen. Auf dem Weg dorthin kam man an einem weiteren kleineren Wasserfall, der an der rechten Straßenseite kurz hinter dem am Lusterfjord gelegenen Örtchen Kroken gelegen war, vorbei, der auf jeden Fall einen Anhalten wert war. Einige Kilometer weiter erreichte man nun den Parkplatz, von wo aus wir eine 45 minütige Wanderung hinauf zum Feigumfossen machten, die teilweise mit einem steilen Anstieg verbunden war. Der Entschluss, Wanderschuhe* zu tragen, sollte sich wie so oft als richtig erweisen. Nachdem wir den Anstieg geschafft und den Feigumfossen aus näherer Entfernung bestaunt hatten, ging es wieder hinunter ins Tal, um von dort aus der Fv331 wieder Richtung Sogndal, verbunden mit einigen wirklich sehr schönen Aussichten, zu folgen.

Tag 4: Dienstag, 22.07.2008:

Kvikne's HotelAm 22.07.2008 ging es morgens Richtung Balestrand, ein relativ bekannter Ferienort in der Region, der Ende des 19. Jahrhunderts Popularität bei Deutschen und Engländern erlangte. Auch Kaiser Wilhelm II bereiste mit seiner Yacht “Hohenzollern” von 1889 bis 1914 jahrelang jeden Sommer den kleinen Ort.

Von Hella aus ging es zuerst einmal mit einer Fähre hinüber zum Fähranleger in Dragsvik. Von dort folgte man dann der Rv13 bis zum Anschluss an die Rv55 in Richtung Balestrand. Bei der Fahrt fährt muss man fast den kompletten Esefjord, um den Ort Balestrand zu erreichen. Glücklicherweise war schnell ein Parkplatz gefunden, sodass es direkt in Richtung des Ortskerns gehen konnte. Zuerst liefen wir in Richtung „St. Olaf’s Church„, die englische Kirche, welche mit ihrem Baustil an die norwegischen Stabkirchen erinnern soll.

Der Weg zum Kvikne’s Hotel, in welchem auch Kaiser Wilhelm II eingekehrt sein soll, führt uns an einem Denkmal am Wegesrand vorbei, dass die Einwohner für Lars L. Ese d.y. errichtet haben. Er war der einzige, der viermal Schützenkönig geworden ist. Nun aber ließ sich bereits das Hotel erkennen, wobei man allerdings den Anbau, der hinter dem “alten” Teil des Hotels neu errichtet worden ist, als etwas störend empfindet. Es treffen zwei Stile aufeinander, die nicht unbedingt zueinander passen. Wir beschlossen, uns zuerst die Parkanlage des Hotels anzuschauen, die durchaus sehenswert ist. Unter anderen hat man hier im Angedenken an die ehemalige Künstlerkolonie (1837-1937), unter ihnen Hans Dahl, den Wilhelm II stets besuchte, in der Parkanlage  einen Rahmen aufgestellt, der einem das für die Künstler inspirierende Motiv der Landschaft erkennen lassen soll.

Zu unserem Überraschen hatten wir uns genau für den richtigen Tag entschieden, um nach Balestrand zu fahren. Vom Fjord aus fuhr die MS Deutschland, den meisten wohl besser als “Das Traumschiff” aus der gleichnamigen ZDF-Serie bekannt, in Richtung Balestrand. Nach einigen Minuten waren die Anker geworfen und die ersten Seereisenden konnten mit kleinen Beibooten in Richtung Anleger fahren, um den Ort zu erkunden. Wir entschlossen uns, das Hotel nun auch noch ein wenig von innen anzuschauen. Das Innere ist bewusst in traditionellem Stil gehalten und die Wände sind mit zahlreichen Fotos und Bildern aus vergangenen Tagen dekoriert. Nachdem wir das Hotel wieder verlassen hatten, machten wir uns langsam auf den Rückweg zum Auto, vorbei an dem kleinen Souvenirlädchen “Souvenir & Sweaters”, das von zwei deutschen Damen betrieben wird.

Tag 5: Mittwoch, 23.07.2008:

Wir entschlossen uns, trotz des nicht so optimalen Wetters eine erste Tour zu zwei Ausläufern des Jostedalsbreen zu unternehmen und fuhren Richtung Fjærland zu den dicht beieinanderliegenden Gletscherzungen Supphellebreen und Bøyabreen. Kurz bevor es zum Supphellebreen, den ersten der beiden Ausläufer auf der Strecke, abging, war allerdings noch eine Mautstelle zu durchfahren (Auto: 175 NOK). Einige hundert Meter weiter führte dann rechts eine kleine Straße zum Supphellebreen ab. Diese fuhr man einige Kilometer und erreichte dann schon den ersten Parkplatz. Wer gerne ein Stück laufen möchte, parkt hier sein Auto (allerdings mit Parkplatzgebühr, 20 NOK pro Tag). Unsere Hoffnung allerdings war, die Straße weiterzufahren und einen weiteren Parkplatz anzutreffen, was sich auch bewahrheitete. Ziemlich dicht am Supphellebreen ist noch ein kleinerer Parkplatz, gebührenfrei. Von dort aus ging es dann wie immer mit Wanderschuhen* Richtung Gletscher und schließlich auch bis an den Gletscher.

Wieder zurück auf der Hauptstraße sollte es Richtung Bøyabreen gehen. Eine kleine Straße vor dem Fjærlandtunnelen führte erneut nach rechts ab auf einen größeren Parkplatz. Eine zweite Möglichkeit war auch hier, den Weg weiterzufahren, um das Auto auf dem Parkplatz in der Nähe des Kiosks zu parken. Da wir aber vermuteten, dass dieser wahrscheinlich vollgeparkt sein werde, entschieden wir uns für den ersteren. Über einen leichten Zugang kann man den Bøyabreen sehr einfach erreichen, allerdings aus etwas näherer Entfernung. Schade war, dass das Wetter nicht so optimal war, doch es sollte nicht unser letzer Besuch beim Bøyabreen gewesen sein…ein weiterer bei besserem Wetter folgte noch. Nach dem Besuch des Bøyabreens folgten wir weiter der Rv5 über Jølster zum Huldefossen bei Førde und dem Vallestadfossen in Richtung Vikum.

Tag 6: Donnerstag, 24.07.2008

Sognefjellsvegen (Rv55)Am 24.07.2008 wollten wir unsere geplante Tour über die nationale Touristenstraße Rv55, für Norwegenfans die Route 66 des Nordens, über das Jotunheimengebirge starten. Bei blauen Himmel und wolkenlosen Himmel ging es bis auf 1434 moH über den Sognefjellvegen, allerdings mit mehreren Zwischenstopps, da die Landschaft und die Aussicht, die man hier genießen kann, einfach unglaublich ist. Schnee bei 25° C zu erleben, ist wirklich ein Erlebnis. Die Straße führte uns bis in den Ort Lom, der vor allem für seine Stabkirche bekannt ist. Des Weiteren findet man im Ort das Fossheim Steinsenter, ein geologisches Museum und Geschäft mit einer großen Auswahl an Mineral- und Schmucksteinen. Bei rund 31° C und immer noch wolkenlosen Himmel schauten wir uns natürlich auch die Stabkirche an. Von dort aus war noch eine kleinere Tour in Richtung Vågåmo geplant, zum Jutulporten, ein sagenumwobener Fels. Leider war es dann doch etwas enttäuschend, vielleicht fehlte die richtige Atmosphäre…

Tag 7: Freitag, 25.07.2008

... noch ein Blick nach vorne ...An unserem siebten Tag entschieden wir uns für die Fahrt mit der Flåmsbana von Flåm hinauf nach Myrdal. Erneut bei bestem Wetter um die 30°C. Auf dem Weg dorthin war zunächst der Lærdalstunnel – mit 24,5 Kilometer der längste Straßentunnel der Welt ist – zu passieren. Innerhalb des Tunnels fährt man durch drei innovativ beleuchtete Hallen, zwei in blau, eine in grün. Dies soll vor allem für den Fahrer für Abwechslung in dem langen, dunklem Tunnel sorgen, um ihn vor Ermüdung zu schützen.

In Flåm angekommen, kauften wir dann zunächst Tickets im Bahnhof, um dann anschließend mit dem nächsten Zug fahren zu können. In den altertümlich gehaltenen Waggons hinauf nach Myrdal erhält man vielerlei interessante Impressionen: Vorbei an mehreren kleinen Haltestellen, dem imposanten Gipfel des Vidmesnosi, dem 140 Meter senkrecht in die Tiefe stürzenden Rjoandefossen und atemberaubenden Kjosfossen. Beim Kjosfossen hielt der Zug für einen kurzen Zwischenstopp an, sodass wir die Möglichkeit hatten auszusteigen, um den Wasserfall zu bestaunen und die unterhalb des Wasserfalls tanzenden “Elfen” (hulder) zu beobachten.

Wieder zurück im Zug, war zunächst Linsen putzen der Foto- und Filmkameras angesagt, da am Fossen eine ziemlich Gischt über die Plattform wehte. Von dort aus ging es anschließend weiter hinauf nach Myrdal, dem Zielbahnhof auf 866,8 Meter. Hier hielt der Zug einige Minuten, bevor es wieder zurück ins Tal ging. Von Flåm aus folgten wir anschließend der E16 noch ein Stück weiter und dann über die Rv601 nach Undredal, wo man Norwegens kleinste Stabkirche findet (Sitzgelegenheit für 40 Gäste).

Zum Abschluss gönnten wir uns noch die Fahrt hinauf nach Stalheim über die “Stalheimskleivaskleiva”, ein enge und sehr steile Straße mit vielen Haarnadelkurven. Die Hauptstraße führt schon lange unten durch einen Tunnel, dennoch ist es wirklich ein Erlebnis, den alten Weg zu nehmen!

Tag 8: Samstag, 26.07.2008

Blick über den Nigardsbrevatnet auf den NigardsbreenAuch an diesem Tag bescherte uns das Skandinavien-Hoch wunderbares Wetter bei rund 32°C. Für diesen Tag hatten wir uns die Fahrt zum Nigardsbreen, einem der bekanntesten und auch schönsten Ausläufer des Josteldalsbreen, vorgenommen.

Wir folgten zunächst der Rv55 von Sogndal aus und bogen dann in der Nähe von Gaupne auf die Rv604 ab. Nach rund 1,25 Stunden erreichten wir den Parkplatz des Breheimsenteret, einem Museum, das über die Entstehung des Jostedalsbreen informiert. Von dort aus führt eine kleinere und mautpflichtige Straße (2009: NOK 25 / Auto) durch den Nationalpark zum Parkplatz des Nigardsbreen.

Dort angekommen, hatten wir die Wahl zwischen einem ca. 45 Minuten langen Fußweg um den Nigardsbrevatnet herum oder mit dem Boot “Jostedalsrypa” über den See hinüberzusetzen. Wir entschieden uns für letzteres und hatten am anderen Ufer noch einen kurzen Fußmarsch an den Fuß des Nigardsbreen. Der Anblick des Nigardbreens ist wirklich imposant, bestärkt wird dies durch das bläulich-leuchtende Eis. Bei gutem Wetter wirken die Farben noch intensiver und an einigen Stellen hat man die Möglichkeit wirklich bis ans Eis heranzukommen und es zu berühren. Der Nigardsbreen ist wie bereits geschrieben, wirklich ein eindrucksvolles Erlebnis. Eine Reise dorthin lohnt sich auf jeden Fall und sollte unbedingt gemacht werden, wenn man in der Nähe Sogndals ist.

Tag 9: Sonntag, 27.07.2008

Nachdem wir die letzten Tag immer unterwegs waren, gönnten wir uns (immer noch bei bestem Wetter) einen Tag zum Ausruhen auf der Veranda mit Blick auf den Fjord.

Tag 10: Montag, 28.07.2008

Blick auf den BriksdalsbreenAm zehnten Tag stand die nächste große Unternehmung auf dem Programm: Der Briksdalsbreen, ein weiterer Ausläufer des Jostedalsbreen, in der Nähe von Olden. Vom Parkplatz aus gönnten wir uns die Fahrt mit den sogenannten Troll-Autos, die uns rund 2,5 Kilometer in einer Steigung von ungefähr 200 Meter in die Nähe der Gletscherzunge brachten.

Vom Zielpunkt der Autos waren es dann nur noch 20 Minuten Fußmarsch. Ein Erlebnis während der Fahrt war das Passieren des Kleivafossen, an welchem man ziemlich nah über eine Brücke fährt. Da es – wie die vergangenen Tage auch schon – ziemlich heiß war, fegte die Gischt ziemlich erfrischend und überraschend kühl über die Brücke. Zudem brachten wir zuvor lieber unsere Fotoapparate in Sicherheit 🙂 Da unten am Parkplatz verschiedene bebilderte Plakate über die Historie des Briksdalsbreen ausgehängt waren, konnte man deutlich erkennen, wie der Gletscher sich in den letzten Jahren verändert und vor allem zurückgezogen hat.

Dennoch ist der Anblick nach wie vor unglaublich, zudem der See und der Breen von einigen Wasserfällen umgeben sind. Nach einer Weile machten wir uns dann wieder auf den Rückweg hinunter zum Parkplatz. Auf dem Rückweg entschlossen wir uns, noch ein weiteres Mal am Bøyabreen Halt zu machen, da es bei unserem letzten Besuch sehr bewölkt war. Da sich das Wetter aber den ganzen Tag über gehalten hatte, konnten wir uns den Bøyabreen nochmal bei besserem Wetter im Abendlicht anschauen.

Tag 11: Dienstag, 29.07.2008

Der Vettisfossen mit einer Fallhöhe von 275 MeternAuch am elften Tag blieb das Wetter gut, sodass wir uns eine Wanderung zum Vettisfossen in der Nähe von Hjelle vorgenommen hatten. Vom Parkplatz Richtung Vettisfossen wanderst Du durch das sehr schönes Tal Utladalen, überquerst mehrere Brücken, die teilweise sehr hoch über einen Fluss führen, und passierst bereits drei kleinere Wasserfälle.

Hätten wir vorher gewusst, dass es an diesem Tag zu warm ist und sich das auf dem Wanderweg zwischen den Bergen so extrem auswirkt, hätten wir vielleicht einen anderen Tag wählen sollen. Oft kam man sich wie in einem Ofen vor, da die Berge rings um das Tal zusätzlich aufheizten. Beim dritten Cafè auf dem Weg wählten wir zunächst einen falschen Abzweig – auf Anraten eines anderen Wanderers, der selbst schonmal dagewesen sein wollte. Nachdem wir rund 45 Minuten auf einem steilen, schmalen und schlecht zu laufenden Waldpfad im Berg hinaufstiegen, entschieden wir uns doch wieder umzukehren. Es sollte noch zwei Stunden weiter auf diesem Weg gehen, berichtete uns ein anderer Wanderer.

Als wir wieder unten am Cafè waren, sahen wir dann das Schild, dass wir gut eine Stunde zuvor übersehen hatten. Von dort aus sollte es noch eine gute halbe Stunde Fußmarsch sein. Doch der Weg war auch nicht unbedingt optimal. Festes Schuhwerk ist hier wie eigentlich immer in Norwegen sehr zu empfehlen, da man teilweise an Felsplatten hinunterlaufen und hinuntersteigen musste.

Einen alten Bekannten trafen wir auch wieder, nämlich den Wanderer, der uns zuvor in die falsche Richtung geschickt hatte. Unabsichtlich, sagte er und entschuldigte sich. Er wollte wohl auch erst den falschen Weg nehmen, als seine “Weggefährten” ihm dann sagten, dass es der falsche Weg sei. An einer Stelle sind provisorische Stahlseile und Gartenschläuche – ja Gartenschläuche 😉 – als Unterstützung angebracht. Wir folgten weiter dem Weg, vorbei an einer Hängebrücke, und dann über ein Steinfeld. Der Weg führte uns in ein kleines Wäldchen und nach einigen Metern konnte man den Vettisfossen dann bereits auch sehen.

Der Vettisfossen führte zu diesem Zeitpunkt relativ wenig Wasser, sodass der Anblick nicht so spektakulär war, als dass sich der mehrstündige Fußmarsch im Verhältnis dazu gelohnt hätte. Da waren die vorigen, kleineren Wasserfälle doch um einiges schöner gewesen. Also machten wir uns nach kurzer Zeit wieder auf den Rückweg, der durchaus schneller ging. Zum Fossen hin hatten wir – da es meist bergauf ging – gut 2,5 bis 3 Stunden gebraucht, den Rückweg legten wir in knapp einer Stunde zurück.

Tag 12: Mittwoch, 30.07.2008

Sognefjellsvegen (Rv55)Den restlichen Tag verbrachten wir dann am Fjord unseres Ferienhauses, bevor es Abends gegen 19:00 Uhr tatsächlich zu regnen anfing. Wir hatten alle großen Touren für diesen Urlaub erledigt, sodass wir an diesem Tag noch ein weiteres Mal über den Sognefjellveien fuhren, allerdings nicht auf der anderen Seite wieder runter Richtung Lom. Wir verweilten einige Zeit auf rund 1.300 Metern und genossen den herrlichen Sonnenschein.

Tag 13: Donnerstag, 31.07.2008

Für diesen Tag hatten wir uns noch eine kleine, letzte Tour vorgenommen. Entlang an der Rv55 Richtung Balestrand und dann weiter über Vadheim am Fjord entlang bis zu dem kleinen Hafen Rysjedalsvika, in dem nur alle paar Stunden eine Fähre pendelt. Es war zwar nicht mehr so heiß, wie in den vergangenen Tagen, aber der Regen vom Vortag hatte sich bereits wieder verzogen und die Sonne schien, sodass wir eine angenehme Fahrt am Fjord entlang genießen konnten.

Tag 14: Freitag, 01.08.2008

An unserem letzten Tag in Nornes stand zunächst Aufräumen und Saubermachen des Ferienhauses an. Da dies relativ schnell erledigt war, verbrachten wir den Rest des Tages auf der Veranda mit Blick auf den Fjord. Zum Abschluss unseres Urlaubs gab es dann auch nochmal ein Highlight, als mehrere Tümmler durch den Fjord zogen.

Tag 15: Samstag, 02.08.2008

Ein wundervoller Urlaub ging zu Ende. Wir verabschiedeten uns von unserem Vermieter und machten uns morgens auf in Richtung Hafen nach Larvik. Wie auch bei der Hinfahrt schon regnete es während der Rückfahrt. Bis zum Hafen, dann klarte es jedoch wieder auf, sodass wir während der Rückfahrt mit der Fähre zumindest ganz gutes Wetter hatten.

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