Trollfjord

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Blick in Trollfjord
Blick in Trollfjord
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Dramatik auf 2,5 Kilometer Länge

Trotz oder gerade aufgrund seiner Länge von gerade einmal 2,5 Kilometern gehört der Trollfjord zu den bekanntesten Fjorden Norwegens. Als Seitenarm des Raftsunds trennt er Lofoten und Vesterålen voneinander.

Die Einmündung zum Trollfjord ist nur knapp 100 Meter breit, erstreckt sich jedoch im weiteren Verlauf bis auf knapp 800 Metern. Während sich auf der Südseite des Trollfjords die Felswand Trolltindan auf rund 1085 Metern erhebt, steigen auf der Nordseite der 998 Meter hohe Blåfjell und der 980 Meter hohe Litlkorsnestinden aus dem Wasser empor.

Du erlebst also landschaftliche Dramatik pur beim Anblick dieses Panoramas. 

Trollfjord mit Hurtigruten erleben

Auf der südgehenden Route der Hurtigruten gehört der Trollfjord zu den Abstechern, welcher die Touristen jedes Mal aufs Neue begeistert. Das Schiff gleitet so dicht an den Felswänden vorbei, dass Du sie fast berühren kannst. An der breitesten Stelle wird gewendet und die Fahrt geht zurück in Richtung Raftsund.

Auch wir konnten die Durchfahrt während unserer Tour mit der MS Polarlys erleben. Trotz Regen war es ein atemberaubender Zwischenstopp.

Interessante Lichter Im Trollfjord kurz bevor es wieder regnete

Trollfjord mit dem Boot

Alternativ zur Fahrt mit einem Hurtigruten Schiff gibt es verschiedene Anbieter, die Touren in den Trollfjord unternehmen. Einer davon ist Trollfjord Cruise, die den Fjord zu verschiedenen Tageszeiten ansteuern. Weitere Informationen und Preise findest Du auf der Webseite von Trollfjord Cruise.

Die Schlacht im Trollfjord

Der 06. März 1890 ging als verhängnisvolles Datum in die norwegischen Geschichtsbücher ein, als Tradition und Fortschritt kollidierten. Der Fjord war zu dieser Zeit voll mit Kabeljau und die Fangsaison lieft auf Hochtouren. Dampfboote kapitalkräftiger Unternehmer versperrten dern Lofotfischern in ihren Fischenbooten den Zugang zum Fjord. Sie wollten den Fjord selbst mit Senknetzen abfischen.

Dies ließen sich sich die Fischer jedoch nicht gefallen und versuchten die Blockade zu brechen. Schließlich kam es zu einer Schlägerei und schließlich gelang es trotz Widerstand, die Blockade zu brechen.

Dieses und ähnliche Ereignisse hatten politische Konsequenzen und führten im Jahr 1893 letztlich zum Verbot der Fischerei mit Senknetzen. 1921 beschrieb Johan Bojers in seinem Werk Den siste Viking („Der letzte Wikinger“; deutscher Titel: Die Lofotfischer) die Geschehnisse jenen Tages.

Umgebungskarte

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