Vogelinsel Runde

Vogelinsel Runde

An der westnorwegischen Küste, südwestlich von Ålesund, liegt die zur Gemeinde Herøy gehörende Vogelinsel Runde. Auf der Insel leben zwar nur um die 100 Einwohner – verteilt auf die Orte Runde und Goksøyr – dafür brüten in den bis zu 250 Meter hohen Felswänden im Westen der Insel jedes Jahr zwischen 500.000 bis 700.000 Seevögel. Unter anderem sind hier Papageitaucher, Dreizehenmöwen, Trottellummen und Seeadler zu beobachten.

Die Insel hat eine Fläche von 6,4 km² und einen Umfang von 20 km, der höchste Punkt Runde Varde liegt 333 Meter hoch. Auf dem flachen Unterland der Insel, welche durch eine nacheiszeitliche Landerhebung entstand, wird noch heute Landwirtschaft betrieben. Diese bildet neben Tourismus, Fischerei und Seefahrt die Lebensgrundlage der Einwohner.

Viele Teile der Insel stehen unter Naturschutz und dürfen in der Zeit vom 15. März bis zum 31. August nicht betreten werden. Von Land aus kann man die Kolonie der Papageitaucher (lat. Fratercula arctica,  dt. arktische Brüderchen) besonders gut beobachten. Ein besseren Eindruck der Brutkolonien bekommt man bei einer Inselrundfahrt, welche mehrmals täglich angeboten werden. Da bei unserem Besuch das Wetter wechselhaft war, hatten wir an keiner Rundfahrt teilgenommen. Neben Inselrundfahrten kann man auf Runde beispielsweise auch an Seehundsafaris teilnehmen.

Die Insel hat aufgrund ihre geographischen Lage auch im Winter ein eher mildes Klima, Schnee gibt es dort eher selten zu sehen. Bedingt ist dies dadurch, dass Runde ungefähr an der Stelle liegt, wo der warme Golfstrom auf die norwegische Küste trifft.

Umgebungskarte

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